» Herzlich Willkommen!
Benton Hill, ein kleines Städtchen im Bundesstaat Maine. Gegründet durch den Zusammenschluss der Gemeinden Willow Hills und Benton Heights liegt die Kleinstadt zu beiden Seiten des Willow Creek, der in den Atlantik mündet und umgeben vom Willow Hills National Forest. Geschichtlich gesehen ein zentraler Punkt der Kolonialisierung, hadert die Stadt meist ein wenig mit dem Zeitgeist, blieben doch viele Ansichten veraltet. Gegründet im 15. Jahrhundert waren die Gemeinden Willow Hills und Benton Heights, im heutigen Bundesstaat Maine, lange Zeit verfeindet. Während sich auf der Nordseite des Willow Creek die englischen Besatzungen unter dem französischen Kommandanten George Moreau niederließen, besiedelten italienische Einwanderer die Südseite. Viele Jahre versuchten die Europäer in der neuen Welt Fuß zu fassen, arbeiteten bis zu einem gewissen Punkt sogar zusammen am Aufbau der jeweils anderen Stadt. Jedoch wuchs mit der Einwohnerzahl und dem Land, dass dazugewonnen wurde auch die Rivalität, bis es schließlich in einer Art Bürgerkrieg ausartete. Die Kämpfe reichten bis ins 19. Jahrhundert und konnten nur durch einen politischen Beschluss beigelegt werden, der den Frieden zwischen den Städten gewährleisten sollte. Im Endeffekt sorgte er nur für eine Art kalten Krieg, angefacht durch die Bürgermeister der Stadt selbst. Die Übergriffe zwischen den Bewohnern selbst nahmen ab, aber dennoch gab es Vorfälle die den Hass weiterbestehen ließen. Erst ein weiterer Beschluss der Bundesregierung im Jahr 1989 sorgte für einen Waffenstillstand und auch dafür, dass beide Städte zu einer wurden. Die Gemeinde Benton Hill war gegründet. Die sich derzeit im Wahlkampf befindliche Stadt, könnte dennoch gespaltener nicht sein. Auf der einen Seite kandidierte der politisch engagierte Andrew De Luca, ein Sympathisant in seinen Reihen, wenn auch beeinflusst durch die Macht seiner Familie. Auf der anderen Seite dieser politischen Fehde steht Matthew Hastings, ehemaliger Polizist und nun auf Drängen seiner engsten Vertrauten im Wahlkampf involviert.
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#1

Bei den Ständen

in Weihnachtsmarkt! 06.12.2018 15:52
von Hailey Thompson | 1.573 Beiträge
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#2

RE: Bei den Ständen

in Weihnachtsmarkt! 06.12.2018 22:31
von Caitlyn Turner | 2.391 Beiträge

Ohne zu warten oder auf die Menschen um uns herum zu achten zog ich ihn hinter mir her durch das Getümmel in Richtung der Stände. Ich wusste in etwa wo June ihrer sich befand, weil er jedes Jahr an der selben Stelle stand, aber dennoch war der Weg weiter als gedacht. Hin und wieder fragte ich mich auch wo Nael hin verschwunden war, aber es war sicher für sie beide nicht leicht.
Die Menge lichtete sich und gab den Blick frei, doch blieb ich wie angewurzelt stehen, als ich meine Mum und meinen Stiefdad dort stehen sah. Meine Mutter lachte und June stimmte mit ein. Sie wusste von der Erkrankung meiner Mutter, aber dennoch war es ein ungewohnter Anblick. Hatten sie mich singen gehört? Hatte Mum meinen Auftritt gesehen?! Leicht panisch drehte ich mich zu Vince um und sah ihn an. Er war so schon nicht in der besten Verfassung und ich bezweifelte, dass ein Zusammentreffen mit meinen Eltern daran etwas ändern könnte, aber ich wollte ihm wenigstens meinen Glühwein holen.
"Soll ich allein gehen?", fragte ich leise und deutete auf meine Eltern. Das helle Lachen meiner Mutter klang bis hierher...



Vincent Lear ist schockiert!
Vincent Lear braucht jetzt erstmal ein Bier!
Vincent Lear braucht jetzt erstmal eine Kippe!
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#3

RE: Bei den Ständen

in Weihnachtsmarkt! 06.12.2018 22:43
von Vincent Lear | 3.001 Beiträge

Wir kämpfen uns durch die Menge und alles was ich wirklich wahrnehme, ist sie. Weil ich muss. Aber am liebsten würde ich gehen. Hier weit weg. Diese ganze Stimmung und die Musik....wieso muss sie hier singen und arbeiten? Und das schlimme ist: es kommt auch noch auf mich zu. Also muss ich bis dahin meine Maske finden....so wie die, wenn ich in die Clubs gehe.
Ich erkenne die Stimme und bemerke, wie Caity starrt und folge ihrem Blick.
Na wunderbar....perfekt. Ich dachte,es könnte nicht schlimmer werden.
Meine Hand krampft sich um ihre, während sich alles andere auch anspannt. Keine Ahnung wie ich das durchstehen soll, aber sie nun alleine lassen, wäre scheiße. Richtig scheiße.
"Schon gut."
Lächelnd ziehe ich sie nun mit, bleibe an der Theke stehen und überlasse es ihr, ob sie ihnen hallo sagen will.
"Gibst du deinem Lieblingskollegen einen Glühwein und der reizenden Sängerin auch? So auf die Nächstenliebe und Freundlichkeit besinnt?"



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#4

RE: Bei den Ständen

in Weihnachtsmarkt! 06.12.2018 22:53
von Caitlyn Turner | 2.391 Beiträge

Ich sah zu wie er bei June einen Glühwein bestellte, die natürlich wie immer einen Konter auf den Lippen hatte, uns dann aber tatsächlich die Getränke zubereitete, während ich nervös auf meine Mum und Jonathan zuging. Sie erkannte mich sofort und schloss mich fest in die Arme, beinahe als hätte sie mich Wochenlang nicht gesehen...Was auch in etwa hinkam. Wenn ich Zuhause war war sie es nicht und die restliche Zeit verbrachte ich mit Vince, was mir fast schon leid tat.
"Lynni, meine Kleine", rief sie übermütig und strahlte mich an, als sie mich eine Armlänge von sich wegschob und mich betrachtete. "Du hast so wundervoll gesungen, dass war unglaublich!" Ihre Augen glänzten und ich konnte sehen, dass sie geweint hat. Verlegen lächelnd sah ich auf meine Füße. "Ach Quatsch, dass war nichts...", meinte ich und spielte das Ganze herunter. Mein Blick ging zu Jonathan, der mich merkwürdigerweise anlächelte. Ich kam mir vor wie in einer verkehrten Welt, besonders als der Blick meiner Mutter zu Vince ging und sie ihm halbherzig auf die Schulter klopfte. "Junger Mann, haben sie etwa ihre Manieren verloren?", fragte sie amüsiert und zog ihn auch ohne Vorwarnung in seine Arme. Beinahe schockiert sah ich sie an wie sie meinen Freund umarmte...Sie hatte ihn nur einmal im wachen Zustand gesehen und doch schien sie sich zu erinnern. "Schön dich zu sehen Vincent! War sie nicht einfach unglaublich?" Ich konnte nicht anders als mit halb offenen Mund dabei zuzusehen, wie sie vor sich hin plauderte und er sich noch nicht mal wirklich wehren konnte.
June und auch Jonathan beobachteten die Szene amüsiert und ich konnte nur erahnen wie unangenehm es für ihn sein musste.



Vincent Lear ist schockiert!
Vincent Lear kann nicht hinsehen!
Vincent Lear braucht jetzt erstmal ein Bier!
Vincent Lear braucht jetzt erstmal eine Kippe!
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#5

RE: Bei den Ständen

in Weihnachtsmarkt! 06.12.2018 23:04
von Vincent Lear | 3.001 Beiträge

june ist mir gerade lieb und der Schluck vom Glühwein der auf mich wartet, noch mehr. Ich hab keine Ahnung, wie lange ich das hier durchstehe....sie hat keine Ahnung wie es mir wirklich geht. Weil ich lächle, das festgetackert, ist als ich sie mit ihrer Familie sehe, ihre Mutter. Der Stolz in ihren Augen, die Liebe. Es trifft mich als würde sie ein Messer in meine Brust rammen. Das Eis in mir schneidet tief, lässt mich bluten.
Als sie mich so ahnungslos in die Arme zieht, fröhlich ist, zerschelle ich am Grund, weil ich gefallen bin....
"Das war sie. Sie ist ein Engel. Perfekt."
Das sind meine Worte, die eigentlich wahr sind, doch gerade bin ich nicht mehr wirklich hier, weit hinter der Maske. Weil ich am Ende bin.
"Sie sollte noch mehr singen. Es ist ihr Leben, das spürt man. Sie haben eine tolle Tochter."
Damit wende ich mich kurz zu ihr, hauche ihr einen Kuss auf die Stirn und flüstere: "Tut mir leid."
Ich lege June Geld auf den Tresen und gebe mein Bestes als ich ihre Eltern ansehe. "Ich muss nach meinem Cousin sehen. Hat mich gefreut. Und haben Sie noch einen schönen Abend mit ihrer Tochter."
Ich kann das nicht. Nicht jetzt. Nicht hier. Eben dachte ich es noch. Aber das intensive, was für Caity sicher super ist, weil ihre Mutter endlich sie ist, ja das ist für mich gerade zu viel. Mein Fass ist voll und läuft nun über.
Da hier die Menge nicht so dicht ist, bahne ich mir schnell einen Weg, renne schon fast durch die Stände hindurch.



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#6

RE: Bei den Ständen

in Weihnachtsmarkt! 06.12.2018 23:10
von Caitlyn Turner | 2.391 Beiträge

Seufzend sehe ich ihm nach...weiß, dass ihm das zu viel ist, konnte aber einfach nichts dagegen tun. Mit June einen Blick tauschend nickte sie nur und ich trank einen großen, viel zu heißen Schluck von meinem Glühwein.
"Es tut mir leid, Mum. Ich liebe dich, aber er braucht mich und...wir...wir sehen uns Zuhause", sagte ich sanft lächelnd und drückte mein Mum, die noch etwas verdattert dastand. June würde ihrer sicher erzählen was los sei, aber ich musste wirklich los. Den Glühwein hinterkippend und es sofort bereuend lief ich ihm nach, aber er war viel schneller als ich. Dennoch holte ich ihn irgendwann ein, auch wenn mir durch den Rum im Punsch und die Schnelligkeit in der ich ihn getrunken hatte, etwas schwindlig wurde.
"Vince warte", rief ich ihm nach und griff nach seiner Hand, die ich zu meiner Überraschung auch gegriffen bekam. "Lauf bitte nicht vor mir weg", sagte ich leise flehend und zog ihn zurück.



Vincent Lear ist traurig darüber...
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#7

RE: Bei den Ständen

in Weihnachtsmarkt! 06.12.2018 23:17
von Vincent Lear | 3.001 Beiträge

Weg! Weg! Weg!
Das ist alles was ich gerade will und denken kann. Dieses Mal ist da kein Sog, weil ich es nicht ertragen kann, jetzt dort zu sein. Und das lässt mich, mich noch schlechter fühlen. Weil ich ein scheiß Freund bin. Ich sollte mich zusammen nehmen und lächeln, ihr die schöne Familie lassen. Aber vielleicht bleibt sie da, denn das soll sie. Sie soll bei ihrer Mutter sein.
Doch da höre ich ihre Stimme und schon ihre Hand in meiner. Was in mir vorgeht kann ich gar nicht sagen, denn da ist auch Wut dabei.
"Was ist?", fahre ich sie an. "kannst du nicht einfach da bleiben? Bei ihr? Bei deiner Familie? Bitte! Könnt ihr euch nicht alle einfach lieben und zusammen sein und mich in Ruhe lassen?"
Ja da spricht jahrelange Verletzung aus mir, für die sie nichts kann. Gerade sie nicht.....sie will mir das alles geben und ich stoße sie weg, wie der Arsch der ich bin.
"Bitte...freu dich doch mit ihr....genieße deinen Abend, ihren Stolz...ihre Liebe...."
All das, was ich nie hatte, soll sie doch haben. Sollen sie alle haben. Mehr will ich doch nicht. Dass sie etwas getrunken hat und zu schnell, davon hab ich keine Ahnung.



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#8

RE: Bei den Ständen

in Weihnachtsmarkt! 06.12.2018 23:27
von Caitlyn Turner | 2.391 Beiträge

Vollkommen entgeistert sehe ich ihn an, weiche einen Schritt zurück, als hätte er mich geschlagen. Ich hab ihn zwar schon oft so wütend erlebt, aber nie richtete sich seine Wut direkt gegen mich. Tränen stiegen mir in die Augen während ich ihn langsam kopfschüttelnd ansah. Die Enttäuschung saß tief...
"Du wolltest mich nicht mehr wegstoßen...", sagte ich lautlos, enttäuscht von seiner Zurückweisung und der Kälte in seinen Worten.
"Wieso kannst du nicht einfach akzeptieren, dass du geliebt wirst...von mir von Nael...von Emma...selbst meine Mutter vergöttert dich und auch June bist du wichtig! Weißt du das es wirklich ironisch ist, dass der Mann der die Welt so sehr hasst, derjenige ist der am meisten von ihr geliebt wird?" Einzelne Tränen lösten sich aus meinen Augenwinkeln, aber das war alles zu viel für mich...
Ich wollte einen schönen Abend verbringen...mit ihm...weil ich wusste wie schwer das alles für ihn war, weil ich wusste, dass er mich mehr brauchte als ich irgendwas...Aber seine Zurückweisung brachte mich in die Realität zurück. Nichts hatte sich verändert, er glaubte immernoch dass er es nicht wert war, dass man ihm seine Zeit widmete. Wäre da nicht der Glühwein gewesen, hätte ich ihn vermutlich angefleht mir zuzuhören, aber so drehte ich mich einfach um und ging davon...verschwand so schnell ich konnte aus der Innenstadt... weg von der Fröhlichkeit, von der Liebe und dem Fest...



Vincent Lear weint.
Vincent Lear hat ein gebrochenes Herz.
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#9

RE: Bei den Ständen

in Weihnachtsmarkt! 06.12.2018 23:39
von Vincent Lear | 3.001 Beiträge

Ja das wollte ich nicht mehr...ich hab mein Versprechen gebrochen. Aber ich kann einfach nicht mehr. Wieso versteht sie es nicht, dass ich dann manchmal nicht mal sie bei mir haben kann? Weil ich mich selbst nicht mehr ertrage....ich hasse mich für das, was ich ihr gerade antue.
Da ist Schmerz in ihren Augen, einen den ich spüre, habe ich ihr nun zugefügt, weil ich um mich schlage und beiße wie ein getretener Hund. Na fantastisch! Den Menschen, den ich am meisten liebe, den trete ich nun.
Ihre Worte treffen mich, wie sie es immer tun, weil sie die Macht hat....
Am meisten geliebt!
Meine Gefühle drehen sich im Kreis, erst Recht als sie weg rennt und mich zurücklässt.
Wieso rennen alle im Moment weg?!, schreie ich innerlich und weiß, dass auch ich weggerannt bin. Und ich wegstoße wie Emma es tut.
Wütend über alles und jeden geht bei mir die Sicherung aus. Was gerne mal zu Weihnachten geschieht. Irgendjemand der mir quer kommt, mir eigentlich nur im Weg steht, stoße ich zur Seite. Nicht ahnend, dass da noch Freunde sind. Oder vielleicht hoffend, dass ich endlich meine Wut raus lassen kann.
Ich schlage zu. Wütend. Blind. Und voller Gefühle, die ich nicht mehr kontrollieren und beherrschen kann. Hass, Wut, Schmerz, Traurigkeit, Verzweiflung, Sorgen um sie....Liebe.... Ich liebe sie so sehr.... Und hasse mich nur noch mehr. Daher genieße ich den Schlag, der mich trifft, jeden der Schläge.



Caitlyn Turner ist schockiert!
Caitlyn Turner ist traurig darüber...
Caitlyn Turner weint.
Caitlyn Turner hat ein gebrochenes Herz.
Caitlyn Turner kann nicht hinsehen!
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