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Benton Hill, ein kleines Städtchen im Bundesstaat Maine. Gegründet durch den Zusammenschluss der Gemeinden Willow Hills und Benton Heights liegt die Kleinstadt zu beiden Seiten des Willow Creek, der in den Atlantik mündet und umgeben vom Willow Hills National Forest. Geschichtlich gesehen ein zentraler Punkt der Kolonialisierung, hadert die Stadt meist ein wenig mit dem Zeitgeist, blieben doch viele Ansichten veraltet. Gegründet im 15. Jahrhundert waren die Gemeinden Willow Hills und Benton Heights, im heutigen Bundesstaat Maine, lange Zeit verfeindet. Während sich auf der Nordseite des Willow Creek die englischen Besatzungen unter dem französischen Kommandanten George Moreau niederließen, besiedelten italienische Einwanderer die Südseite. Viele Jahre versuchten die Europäer in der neuen Welt Fuß zu fassen, arbeiteten bis zu einem gewissen Punkt sogar zusammen am Aufbau der jeweils anderen Stadt. Jedoch wuchs mit der Einwohnerzahl und dem Land, dass dazugewonnen wurde auch die Rivalität, bis es schließlich in einer Art Bürgerkrieg ausartete. Die Kämpfe reichten bis ins 19. Jahrhundert und konnten nur durch einen politischen Beschluss beigelegt werden, der den Frieden zwischen den Städten gewährleisten sollte. Im Endeffekt sorgte er nur für eine Art kalten Krieg, angefacht durch die Bürgermeister der Stadt selbst. Die Übergriffe zwischen den Bewohnern selbst nahmen ab, aber dennoch gab es Vorfälle die den Hass weiterbestehen ließen. Erst ein weiterer Beschluss der Bundesregierung im Jahr 1989 sorgte für einen Waffenstillstand und auch dafür, dass beide Städte zu einer wurden. Die Gemeinde Benton Hill war gegründet. Die sich derzeit im Wahlkampf befindliche Stadt, könnte dennoch gespaltener nicht sein. Auf der einen Seite kandidierte der politisch engagierte Andrew De Luca, ein Sympathisant in seinen Reihen, wenn auch beeinflusst durch die Macht seiner Familie. Auf der anderen Seite dieser politischen Fehde steht Matthew Hastings, ehemaliger Polizist und nun auf Drängen seiner engsten Vertrauten im Wahlkampf involviert.
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#1

Wohnzimmer

in James Haus 27.11.2018 19:32
von James Montgomery • 444 Beiträge

lööö









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#2

RE: Wohnzimmer

in James Haus 28.11.2018 20:21
von James Montgomery • 444 Beiträge

--> Cf. Flur

Ich nickte, als ich seine Worte hörte. Denn ich wusste genau, was er meinte. " Ganz ehrlich, ich muss mich noch an die Stille hier gewöhnen. In Boston war es zu laut. Ständig hat irgend ein Fahrzeug gehupt. Oder irgendetwas anders." Doch ich wusste, das es auch seine Vorteile hatte, hier zu sein. Und einer davon stand in meiner Wohnung. Seine Stimme holte mich in die Realität zurück.


"Äh, ja klar. Ich stelle das Bier kalt." Mit energischen Schritten ging ich in die Küche, um das Bier kalt zu stellen. Als ich die Tür des Kühlschranks geöffnet, und das Bier hineingestellt hatte, sah ich einige Sekunden in das Gerät. Warum war mir plötzlich so heiß? So heiß war es heute doch nicht gewesen. Ob ich vielleicht etwas ausbrütete?. Eine innere Stimme sagte mir aber etwas anderes. Doch ich hörte einfach nicht darauf. Ich durfte so nicht fühlen. Ich schloss die Kühlschranktür, strich mir einige Male über den Kopf und verließ die Küche, und ging ins Wohnzimmer.

Shawn war logischerweise schon vorgegangen. Ich ging an ihm vorbei, und stellte den Fernseher an. " Worauf hast du Lust? Wir könnten uns eine Football Übertragung ansehen. Wenn du aber nicht so darauf stehst, können wir auch ne Runde zocken. Du entscheidest, was wir dann spielen." Grinsend zeigte ich auf das Regal, in dem sich meine Videospiele befanden. Ich hoffte, das er meinen zweiten Vorschlag annehmen würde. Ja, ich liebte Football. Aber beim Zocken hatte man bekanntlich einen Controller in der Hand. Und so würde es mir wesentlich leichter fallen,meine Hände bei mir zu behalten.

@Shawn McKenzie









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#3

RE: Wohnzimmer

in James Haus 28.11.2018 20:52
von Shawn McKenzie • 409 Beiträge

Ich konnte ihn verstehen, denn auch bei mir in Florida war mehr los als hier, dort hatte ich meine Hyperaktivität im Griff, eben weil ich immer irgendwie beschäftigt war, hier? Ganz das Gegenteil ich konnte nicht mal lange zocken ohne Hummeln im Hintern zu bekommen, es ging einfach nicht lange, still zu halten, konzentriert zu sein und keinen Mist zu machen, man musste sich eben an die Ruhe gewöhnen.
„Wer weiß wofür es gut ist… oder auch nicht“ ich sah ihn daraufhin nur kurz an.

Wieder brachte er mich zum grinsen als er zögerlich, jedenfalls kam es mir so vor, das Bier nahm und weg stellte, währenddessen machte ich mich auf den Weg in sein Wohnzimmer und sah mich um. Hatte es ja recht gemütlich hier, ziemlich ordentlich für ein alleinstehenden Kerl, jedenfalls dachte ich das er es war. Bei mir hingegen brach zur Zeit das reine Chaos aus, die Langeweile ging wieder einmal zu viel mit mir durch und wie auch immer, jedenfalls musste ich zu Hause erst mal Ordnung machen, was ja eigentlich heute mein Plan gewesen war, eigentlich.
Vermutlich ging es mir genau so wie ihm, denn selbst in mir stieg eine ungewohnte wärme auf, eigentlich nur wenn er in meiner Nähe war aber ich dachte mir nichts dabei, jedenfalls versuchte ich es.

Klar stand ich auf Kerle, ich hatte auch kein Problem damit, aber er war ein Arbeitskollege von mir und das konnte ich nicht zulassen. Das sich das mal schnell ändern würde, daran dachte ich nicht, wollte ich auch gar nicht.
„Puh ich glaube nicht das zocken die beste Möglichkeit ist, bin im Moment ziemlich aufgekratzt“ ich sah ihn entschuldigend an „Können wir aber gerne später machen, gib mir nur ein wenig Zeit um runter zu kommen“ jaaa wenn das mal so einfach währe in seiner Gegenwart.
„Wir könnten auch einfach quatschen und uns erstmal kennen lernen, ich weiß gerne mit wem ich zusammen arbeite“. Ich zwinkerte ihm zu, meine Absicht war jedoch eine ganz andere, ich wollte einfach mehr von ihm erfahren.

@James Montgomery


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#4

RE: Wohnzimmer

in James Haus 28.11.2018 21:26
von James Montgomery • 444 Beiträge

Aufmerksam hörte ich Shawn zu. Eigentlich ganz normal. Doch nicht in meinem Fall. Denn ich bemerkte, wie ich ihn so unauffällig wie möglich musterte. Wäre ja auch nicht weiter schlimm gewesen, wenn nicht Bilder vor meinem Augen aufgetaucht wären, die definitiv nicht jugendfrei waren. Irgendetwas lief hier schief. Klar, es war nicht das Kopfkino, was mich beunruhigte. Hatte ich schon öfter gehabt. Was mir auf eine gewisse Art Sorgen machte, war, das es sich bei dem Objekt meiner Begierde um meinen Kameraden, beziehungsweise Vorgesetzten handelte.


Und erneut holte mich seine Stimme aus meiner Kinovorstellung. Und ich war wirklich dankbar dafür. " Ich nahm auf der großen Couch Platz, und blickte zu ihm herauf. Meine Beine hatte ich etwas gespreitzt. Eben eine lockere Sitzposition. Wie ich sie sehr oft einnahm. Dann lehnte ich mich noch zusätzlich zurück, und legte meinen rechten Arm auf die Lehne der Couch. " Klar, lass uns reden. Ist ideal zum runterkommen. Aber bitte nichts von der Arbeit. Das will ich hier nicht haben." Grinsend zwinkerte ich ihm zu. Mir war klar, das er wissen würde, wie mein letzter Satz gemeint war. Dann nickte ich. " Ey, mir geht es nicht anders. ist ja auch nur verständlich. Immerhin müssen wir uns blind vertrauen. Und da ist es nur logisch, wenn wir einiges übereinander wissen. "

Ich machte eine Pause, rieb mich mich dem Rücken an der Couch, denn es juckte mich am Rücken. Bei dieser Aktion war mein Shirt etwas verrutscht, und meine Brust kam kurz zum Vorschein. Aus lauter Gewohnheit zog ich das Shirt wieder in die richtige Position zurück. " Sag mal, Shawn, willst du da stehen bleiben, oder setzt du dich zu mir? Denn wenn ich weiter so hoch schauen muss, krieg ich noch Nackenschmerzen." Grinsend streckte ich ihm die Zunge raus. Ja, er war mein Vorgesetzter. Aber eben nur im Job. Und ich hatte keinen Zweifel, das er auch auch so sah.

@Shawn McKenzie









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#5

RE: Wohnzimmer

in James Haus 30.11.2018 18:23
von Shawn McKenzie • 409 Beiträge

Er war nicht der einzige der anfing unauffällig zu mustern, denn ich tat es ihm gleich, zwar ohne die Gedanken welche er hatte, eher um heraus zu finden wie er vom Typ so war, denn nach nur einer gemeinsamen Schicht konnte ich halt noch nicht so darüber urteilen.
Ich war nicht derjenige der sofort an die spaßig schmutzigen Dinge im Leben dachte, klar auch ich hatte solche Gedanken oft, aber anfangs war ich doch ziemlich skeptisch bei neuen Menschen, warum auch immer, wer wusste schon wofür es gut war.
Nicht zu vergessen das ich mit ihm zusammen arbeitete und eigentlich nicht der Typ war, der was mit seinen Kollegen anfing, aber das würde sich noch ändern, ob ich wollte oder nicht.

Ich sah wie er sich auf seine Couch setzte, okay, das war also mein Vorhaben mit dem nur mal kurz vorbei schauen, verdammt, fiel nicht leicht ihn nicht zu beobachten und so, aber dennoch versuchte ich es so gut ich konnte, denn ich merkte wie er mich alleine mit seiner Anwesenheit zunehmend außer Gefecht setzte.
„Arbeit gehört nicht in die 4 Wände, wenn nicht grade was dramatisches passiert ist, worüber man am besten reden sollte“ ich sah ihn bei dem Thema ernst an, jedoch nur für einen kleinen Moment, denn wenn so etwas wirklich mal passierte, sollte es nicht tot geschwiegen werden. Das sagte ich, der selber nie über erlebtes redete.
„Abgesehen davon… von der Arbeit reden bringt mich nicht grade runter“ ich fing an zu lachen und mein Blick hing förmlich immer noch an ihm.

Als er sein Shirt zurecht rückte musste ich dennoch kurz schlucken, verdammt was für ein Anblick, wenn es nach mir ging hätte er es auch ganz ausziehen können, aber 2 Dinge sprachen für mich in diesem Moment dagegen, 1 kannte ich ihn eben kaum und 2 waren wir Arbeitskollegen.
„Äh klar weisst du ich stehe gerne“ darauf hin setzte ich mich ebenfalls auf sein Sofa und stützte mich mit den Armen auf meinen Oberschenkeln ab, „Hier gibt es bestimmt ne gute Masseurin“ ich schmunzelte ein wenig und ja ich hatte meistens einen passenden Spruch auf lager.

@James Montgomery


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#6

RE: Wohnzimmer

in James Haus 30.11.2018 18:48
von James Montgomery • 444 Beiträge

Ich blickte ihn an, während ich ihm zu hörte. " Hast recht. Ich weiche auch nur im Notfall von dieser Regelung ab." Klar, wir hatten unsere eigenen Seelsorger, die uns nach schwierigen Einsätzen betreuten. und meistens war es Pflicht, mit ihnen zu sprechen. Aber ich hatte es auf meiner alten Wache so gehandhabt,und würde es hier nicht anders machen. Am besten konnte man manche Sachen mit Kameraden besprechen. Denn sie wussten am ehesten, wie es in einem aussah. Als er mich dann anlächelte,biss ich mir auf die Zunge. Verdammt, dieses Lächeln machte mich echt an.


Klar war mir aufgefallen, das er schluckte, als mein Shirt verrutscht war. Aber ich hielt es alles nur für einen Zufall. Immerhin war ich ja kein Gedankenleser. War auch gut so, sonst hätte ich mich anders verhalten. Deswegen grinste ich ihn nur kurz an, als er sich zu mir auf das Sofa setzte. Und dann passierte es. Er lieferte mir eine Steilvorlage. Und ich konnte einfach nicht anders. Ich musste darauf reagieren. " Joa, es gibt hier bestimmt eine gute Masseurin. Aber ich kann auch gut massieren." Grinsend zwinkerte ich ihm zu. Natürlich ohne Hintergedanken. Noch.

Dann rieb ich mir mit meiner linken Hand über meinen Kopf, und schloss dabei meine Augen. Als ich ihn dann wieder ansah,legte ich den Kopf leicht schief. " Weil du mein Gast bist, lasse ich Dir den Vortritt. Frag mich, was du wissen willst. Ob ich dir auf jede Frage eine Antwort gebe, steht woanders. " Im letzten Satz hatte ich etwas Sarkasmus mitschwingen lassen. Zu diesem Zeitpunkt konnte ich ja noch nicht ahnen, in welche Richtung sich der Abend entwickeln würde.

@Shawn McKenzie









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#7

RE: Wohnzimmer

in James Haus 11.12.2018 09:35
von Shawn McKenzie • 409 Beiträge

Reden war so eine Sache, wenn man über alles reden konnte war es gut, dennoch gehörte ich eher zu den Menschen, die alles in sich rein fraßen und gar nicht reden wollten und konnten. Das war nicht unbedingt die beste Lösung, das wusste ich selber, dennoch war es auch schwer was daran zu ändern. Ja auch hier hatten wir diese Seelsorger, gezwungen war aber niemand hin zu gehen, es war jedermanns eigene Entscheidung, für mich auch gut so.
Man kannte mich nur Oberflächlich, selbst meine guten Freunde und Familie, niemand wusste wie es wirklich in mir aussah und das würde sich auch nicht ändern, nicht weil ich es nicht wollte, weil ich es nicht konnte traf es besser.

Vermutlich wäre es besser gewesen, wieder zu gehen, aber verdammt sein Anblick fesselte mich förmlich und ich wollte mir das nicht entgehen lassen, auch wenn er eben ein Arbeitskollege war und ich zu aller Schande noch sein Vorgesetzter war.
Dachte er nun seine Steilvorlage könnte mich weich machen? Nein ich versuchte mich zu beherrschen und ihm nicht zu verfallen „Ja dann weißt du ja im Zweifelsfall was dein nächster Beruf werden könnte“ konterte ich ihn und grinste dabei frech.
Ja auch ich fand immer einen Deckel für jeden Topf, hatte gerne das letzte Wort und ließ mich auch sonst nur schwer von jemandem unterbuttern und dennoch war ich nicht der Typ der auf Stress und Streit aus war.

Ich streckte mich und legte den Kopf kurz in den Nacken, erst als er anfing zu reden sah ich ihn eher entgeistert an „Das verlangst du von jemandem, der nicht der große redner ist und eh nie weiß was er jemanden fragen soll?“ ich fing an zu lachen und rieb mir kurz über die Arme.
„Was treibt dich hierher… ich mein nur des Jobs zu Liebe geht man nicht in so ein Dorf, wo man überall anders genau so gute Jobangebote bekommt?“ James konnte ihm einfach nicht unter die Nase reiben, das es nur der Job war, es gab massenweise Angebote, teilweise sogar noch bessere.

@James Montgomery


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#8

RE: Wohnzimmer

in James Haus 12.12.2018 14:50
von James Montgomery • 444 Beiträge

Als ich seine Worte hörte, gab ich eine Art prustendes Lachen von mir. " Ha ha, sehr witzig. So gut sind meine Fähigkeiten dann doch nicht. Und selbst wenn, auf Dauer wäre es mir zu langweilig, fast jeden Tag Leute zu massieren, und ihnen Tipps zu Entspannung geben, die sie wahrscheinlich sowieso nicht befolgen. Ich brauche Abwechslung in meinem Leben. Und außerdem kann ich mir nichts anderes vorstellen, als Feuerwehrmann zu sein." Verdammt, dieses freche Grinsen machte mich aus irgendeinem Grund nervös.


Ich biss mir auf die Zunge, als Shawn sich streckte. Warum? Ganz einfach. Denn als meine Augen sein Muskelspiel, welches sich unter seinem Shirt abzeichnete, beobachteten, hatte dies eine Wirkung auf mich, die ganz und gar nicht gut war. Irgendetwas lief hier nicht rund. Ich hoffte, das sich das im Laufe des Abends legen würde. Doch schnell wurde meine Hoffnung in alle Winde verstreut. Denn als er mich dann anlächelte, musste ich mir wieder auf die Zunge beißen, um ruhig zu bleiben. Warum hatte Shawn nur eine solche Wirkung auf mich. Lag es daran, das er mein Vorgesetzter war? Denn bekanntlich wollte man ja meistens immer das, was man nicht haben konnte. Ich schloss die Augen, und fuhr mir gleichzeitig kurz über den Kopf. Ich durfte mir nichts anmerken lassen. Ganz egal, was es mich kosten würde.


"Äh, ja. Eigentlich war es meine Absicht. Und außerdem wollte ich dich nicht den ganzen Abend zu texten. Aber gut, wenn du nicht willst. " Ein Schmunzeln zeichnete sich kurz auf meinem Gesicht ab. Dann zog ich eine Grimasse, als ich seine Frage hörte. Ich wollte ehrlich zu ihm sein. " Hier ist die Kurzfassung. Eine Frau hat mich beschuldigt, sie vergewaltigt zu haben. Aber das stimmte nicht. Zwar wurde es schnell aufgeklärt, aber das hat den Schaden nicht wirklich verringert. Und mein Chief riet mir, mich versetzen zu lassen. Und hier bin ich nun." Während ich auf seine Antwort wartete, leckte ich mir ohne jeden Hintergedanken über meine Lippen.

@Shawn McKenzie









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#9

RE: Wohnzimmer

in James Haus 16.12.2018 18:28
von Shawn McKenzie • 409 Beiträge

Ja er hatte wohl gut reden, wenn es nach mir ging wollte ich raus in die Welt… andere Feuerwehrwachen in anderen Ländern besuchen, sie kennen lernen oder einfach nur verreisen, aber das würde ich mir alles für die Rente aufheben, wenn es mal dazu kam.
Aber Leute zu massieren oder gar massiert werden war jetzt auch nicht unbedingt das was ich wollte, im Gegenteil ich hasste es wenn jemand an mir rum fuchtelte.
„Naja ich versteh eh nicht was jeder so toll daran findet massiert zu werden, ich hasse es wie die Pest“ dabei sah ich ihn nur kurz an und konnte mir schon vorstellen das ich seine Vorstellungen anscheinend grade geschreddert hatte.

Es war kaum zu übersehen wie sein Blick andauernd auf mir lag, nicht das es mich aus der Ruhe brachte aber er war schon ganz schön voreilig wenn ich ihn so einschätzte, doch nein ich musste wenigstens meine Manieren bei mir halten, immerhin war ich der Vorgesetzte und zeigte daher nicht mal interesse an meinen Mitarbeitern, es dauerte eh lange bis ich an jemandem wirklich Interesse zeigte, ich war ein ziemlicher Eisblock aber gut, wer wirklich was von mir erfahren wollte, oder mich wollte würde schon nicht aufgeben.
Kurz um seit er bei mir im Trupp war lief so einiges anders, jedenfalls bei mir und ihm… es war komisch aber das durfte ich einfach nicht zulassen.

„Ich war nie ein Mann großer Worte, also wunder dich nicht“ dabei sah ich ihn nur kurz an. Mir war es zwar wichtig das ich mich mit meinem Kameraden gut verstand, jedoch genau so sie nicht zu nahe an mich heran zu lassen.
„Naja aber warum grade hier? Es ist zu vergleichen mit einem Dorf“ ich fing an zu lachen als ich das aussprach, ja klar ich selber war auch hier aber das hatte seine Gründe. „Ist schon hart wenn Weiber so was abziehen, aber nicht alle sind so“ nee gab auch genug Drecksäcke unter den Kerlen, hatte ich alles schon erlebt, mit einer der Gründe warum ich Bekanntschaften nur schleppend langsam anging.

@James Montgomery


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#10

RE: Wohnzimmer

in James Haus 16.12.2018 18:53
von James Montgomery • 444 Beiträge

Der Blick, mit dem Shawn mich ansah, ließ in mir die Vermutung aufkommen, das ihm meine Worte nicht so ganz gefallen hatten. Und als ich dann seine Worte hörte, zerplatzte die Vorstellung in meinem Kopf wie eine Seifenblase. innerlich verabschiedete ich mich von dem Gedanken ihn jemals außerhalb des Berufes näher berühren zu dürfen. Vielleicht würde ich ihn ja mal nackt unter der Dusche sehen. Das wäre dann wahrscheinlich auch schon alles.


Shawn war mein Vorgesetzter. Immer und immer wieder sagte ich diese Worte in meinem Kopf auf. Ja, er war für mich die Versuchung auf zwei Beinen,doch ich musste diese Gefühle unter Kontrolle kriegen. Ich musste mehr Sport treiben,denn dann würde ich wahrschein so kaputt sein, das ich nicht mehr an ihn denken würde. Und auf der Arbeit würde ich mich einfach professionell verhalten. Jedenfalls war so mein Plan. Wie es mit der Umsetzung klappen würde, würde sich mit der Zeit zeigen. Ich konnte die Wache nicht schon wieder verlassen. Das würde sich nicht gut in meinem Lebenslauf machen.


Ich zuckte dann kurz mit den Schultern, und schürzte die Lippen. "Alles gut." War es auch. Bis zu dem Moment, in dem Shawn anfing zu lachen. Denn sein Lachen bescherte mir eine Gänsehaut. Verdammte Scheiße. Ich musste mich beherrschen. So unauffällig wie möglich rutschte ich ein Stück von ihm weg. Dabei rutschte mein Shirt für einen winzigen Moment zur Seite. " Ich wollte einen kompletten Neuanfang. Und um ehrlich zu sein, hatte ich irgendwie von Großstädten die Nase voll." Kurz grinste ich ihn an. " Mir ist klar, das nicht alle Weiber so sind. Es gibt auch genug Kerle, die Arschlöcher sind.


@Shawn McKenzie









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#11

RE: Wohnzimmer

in James Haus 27.12.2018 12:54
von Shawn McKenzie • 409 Beiträge

Er verwirrte mich zunehmend, was sollte das hier werden? Klar ich war jemand der seine neuen Mitarbeiter kennen lernen wollte, aber eigentlich wollte ich nie mehr. Jedoch ließ er mir keine Ruhe und irgendwie…. Ich fand keine passenden Worte dafür, aber seine Anspielungen waren ziemlich eindeutig.
Vielleicht nahm ich das mit meiner Führungsposition auch alles zu ernst, aber so war es im Beruf nun mal, vielleicht nicht in jedem aber grade bei uns.
Klar James hatte eine Ausstrahlung die ziemlich auf mich wirkte, aber irgendwo war noch der Knoten der es mir untersagte.

Kennen lernen, dafür war ich ja nun heute hier bei ihm, doch hatte ich nie damit gerechnet das es so enden würde, das er so auf mich abfuhr, kannte ich nicht oder besser gesagt ich hatte es verdrängt.
Mir fehlten die Worte und ich wusste nicht mehr was ich ihn noch fragen sollte, blieb einfach ruhig neben ihm sitzen und schwieg vor mir her, so wie ich es immer tat wenn die Situation sich in solchen Sachen anspannte.
Es gab immer Möglichkeiten eine Beziehung trotz gemeinsamen Beruf zu führen, aber dies brachte so viel mit sich, niemand durfte es erfahren und wir mussten es geheim halten, ob das alles so leicht zu bewältigen war? Ich hatte schon viele gesehen, bei denen es kläglich gescheitert war.

„Ja stimmt, gibt genug scheiß Kerle…“ brummelte ich leise „Ist wohl bei beiden Seiten so, habe mit beiden Seiten schon genug scheiss Erfahrungen gemacht“ ja ich hatte von meiner Familie auch schon oft zu hören bekommen das ich mit der Feuerwehr verheiratet war, weil es das einzige im Leben war, wofür ich mich so aufopferte, es war eben eine Berufung und nicht nur irgendein Job.
Immer wieder erwischte ich mich dabei, wie ich ihn von der Seite musterte, ja man er hatte was an sich, was mich total faszinierte.
„Naja ich bin hier gelandet um die Ruhe zu genießen und dem Stress zu entgehen“ ich fing an zu lachen „Und um mehr Erfahrungen in der Führungsposition zu bekommen und weiter aufzusteigen“ nun das war jedenfalls der Wunsch meines Vaters, das ich bald die Prüfung zum Chief antrat.

@James Montgomery


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#12

RE: Wohnzimmer

in James Haus 29.12.2018 14:34
von James Montgomery • 444 Beiträge

Ich nickte zustimmend, als ich seine Worte hörte. " Wenn mich jetzt jemand fragen würde, wo es mehr Arschlöcher gibt, würde ich sagen, es ist gerecht verteilt. " Erneut lachte ich auf. Und während ich Shawn weiter zuhörte, hatte ich wieder Kopfkino. Ich stellte mir vor, wie sich wohl anfühlen würde, und wie es sich wohl anhören würde, wenn er seine Lust herausschrie.


Innerlich stöhnte ich auf. Ich durfte so nicht denken. Denn wenn es Shawn nicht so ging wie mir, würde ich Gefahr laufen, irgendwann im Vorzimmer der Hölle zu landen. Oder gleich direkt in der Hölle. Und weil ich so in Gedanken versunken war, bekam ich nicht mit, das Shawn mich immer wieder unauffällig musterte. Hätte ich es mitbekommen, dann hätte ich möglicherweise anderes reagiert. Seine Worte holten mich aus der Kinovorstellung, die in meinem Kopf stattfand. " Stress macht man sich ja bekanntlich immer selbst. Und ich glaube, es ist hier wirklich ruhig. "


Grinsend zwinkerte ich ihm zu. Dann wurde ich ernst. " Sag mal habe ich dich eigentlich schon gefragt, ob du etwas essen möchtest, oder so? Irgendwie bin ich heute etwas neben der Spur. Weiß auch nicht, woran es liegt. " Der letzte Satz war eine glatte Lüge. Ich wusste selbstverständlich, warum ich etwas durcheinander war. Der Grund dafür saß nämlich direkt vor mir. Normalerweise wäre ich mit der Tür ins Haus gefallen. Aber nicht bei Shawn. Da war Distanz angesagt. Ach wenn es mir nicht leicht fiel. Wäre er nicht mein Kamerad, beziehungsweise Kollege, dann hätte ich ihn schon längst geküsst. Aber aufgrund der beruflichen Situation wollte ich ein neutraler Gastgeber bleiben. Denn ich wusste, das alles, was zwischen uns passieren würde, sich möglicherweise auf unser berufliches Verhältnis ausüben könnte.


@Shawn McKenzie









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#13

RE: Wohnzimmer

in James Haus 29.12.2018 20:02
von Shawn McKenzie • 409 Beiträge

„Naja über das gerecht verteilt lässt es sich streiten“ kurz lachte ich bevor mein Blick wieder zu James wandert „Mal gibt es mehr mal weniger, ich glaube das lässt sich nicht Definieren“.
Anscheinend waren James und ich 2 Unterschiedliche Menschen wie sie nur sein konnten, während seine Gedanken sich wohl um Sex drehten, kreisten meine wirr durcheinander, ich konnte einfach nicht locker lassen und die Anspannung stieg immer wieder in mir hoch, ob ich wollte oder nicht.
Ich rieb mir am Finger, in der Regel brachte es mich wieder runter, warum auch immer, es brauchte auch eine Weile aber es klappte, nun konnte ich durch atmen und sah James in die Augen, Wow was für ein Anblick, aber das gab ich nicht Preis.

Hätte mich einer gefragt ob ich interesse an James hätte, ich hätte die Frage nicht beantworten können, vielleicht war ich zu ernst oder zu verbissen was meinen Beruf anging, aber ich konnte es mir nicht wirklich eingestehen, wie Interessant ich ihn wirklich fand. Dennoch hoffte ich das ich ihm das irgendwie in diesem Abend noch klar machen konnte, wenn er mich denn nicht mit seiner bloßen Art so überrumpelte.
Es gab nur wenig Menschen die so eine Anziehungskraft auf mich hatten, aber bei ihm war es einfach so, ob ich wollte oder nicht.
Sicher außerhalb der Arbeit hätte man ja mal was machen können, aber dazu fehlte mir einfach noch die Überwindung.

„Pizzataxi?“ ich sah ihn mit einem breiten Grinsen an, denn so wirklich was gegessen hatte ich heute nicht und da ich echt ein Pizzasuchti war, kam mir das grade rechtens.
Ich war schon ganz froh das er nicht so aufdringlich war wie manche andere, bei denen man vielleicht das erste mal zu Besuch war, wie es wirklich in ihm vorging wusste ich ja nicht, ich war Feuerwehrmann und kein Hellseher.
Insgeheim hoffte ich das ich diesen Abend noch mehr von ihm erfahren würde, geplant war ja eben nur ein kurzer Abstecher hierher, aber nun war ich froh das ich doch geblieben war.

@James Montgomery


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#14

RE: Wohnzimmer

in James Haus 02.01.2019 16:12
von James Montgomery • 444 Beiträge

Ich stimmte in sein Lachen mit ein, als ich die Worte von Shawn hörte. " Ok, du hast recht. Genau definieren kann man es nicht. Als sich unsere Blicke dann trafen, konnte ich etwas in seine Augen aufblitzen. Doch ich konnte nicht genau deuten, was es war. Wahrscheinlich fiel das Licht nur ungünstig in seine Augen. Und wenn es etwas anderes war, und etwas mit mir zu tun hatte, würde ich es mit etwas Glück früher oder später herausfinden. Obwohl mir früher lieber war.


Als ich die Frage von Shawn hörte grinste ich breit. Er stand also genau auf Pizza wie ich. Innerlich jubelte ich wie ein Kleinkind auf. Wir hatten wieder eine Gemeinsamkeit. Im gleichen Atemzug verdrehte ich innerlich meine Augen. Ich verhielt mich wie ein verliebter Teenager. Ich konnte mich nicht erinnern, wann ich das letzte Mal so auf einen Mann reagiert hatte. Und es wurde von Minute zu Minute schlimmer. Doch ich musste mich ganz normal verhalten. Denn sonst würde ich auffliegen,soviel war sicher. Ich stand dann auf, und zwinkerte Shawn zu. " Bin gleich wieder da. Hole nur eben nur schnell den Flyer vom Lieferdienst aus der Küche. " Dann verließ ich das Zimmer. Als ich in der Küche stand, stellte ich den Wasserhahn an, ließ etwas Wasser in meine Hand laufen, und ließ es mir über das Gesicht laufen. Obwohl draußen Minusgrade herrschten, schwitzte ich, als wäre es Hochsommer. Ich wusste genau, das es an Shawn lag, das meine Körpertemperatur so hoch war. Ich holte tief Luft, stellte das Wasser wieder ab, schnappte mir den Flyer, und ging zurück ins Wohnzimmer.


Dort angekommen, gab ich Shawn den Flyer in die Hand. " Bestell was du willst. Ich bezahle." Grinsend zwinkerte ich ihm zu. Dann nahm ich das Telefon aus der Ladestation, und ließ mich dann wieder neben ihn auf die Couch fallen. Um ihn nicht die ganze Zeit ansehen zu müssen, schnappte ich mir die Fernbedienung, stellte den Fernseher an, und zappte mich durch die Kanäle, bis ich beim Sportkanal angelangt war.


@Shawn McKenzie









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