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Benton Hill, ein kleines Städtchen im Bundesstaat Maine. Gegründet durch den Zusammenschluss der Gemeinden Willow Hills und Benton Heights liegt die Kleinstadt zu beiden Seiten des Willow Creek, der in den Atlantik mündet und umgeben vom Willow Hills National Forest. Geschichtlich gesehen ein zentraler Punkt der Kolonialisierung, hadert die Stadt meist ein wenig mit dem Zeitgeist, blieben doch viele Ansichten veraltet. Gegründet im 15. Jahrhundert waren die Gemeinden Willow Hills und Benton Heights, im heutigen Bundesstaat Maine, lange Zeit verfeindet. Während sich auf der Nordseite des Willow Creek die englischen Besatzungen unter dem französischen Kommandanten George Moreau niederließen, besiedelten italienische Einwanderer die Südseite. Viele Jahre versuchten die Europäer in der neuen Welt Fuß zu fassen, arbeiteten bis zu einem gewissen Punkt sogar zusammen am Aufbau der jeweils anderen Stadt. Jedoch wuchs mit der Einwohnerzahl und dem Land, dass dazugewonnen wurde auch die Rivalität, bis es schließlich in einer Art Bürgerkrieg ausartete. Die Kämpfe reichten bis ins 19. Jahrhundert und konnten nur durch einen politischen Beschluss beigelegt werden, der den Frieden zwischen den Städten gewährleisten sollte. Im Endeffekt sorgte er nur für eine Art kalten Krieg, angefacht durch die Bürgermeister der Stadt selbst. Die Übergriffe zwischen den Bewohnern selbst nahmen ab, aber dennoch gab es Vorfälle die den Hass weiterbestehen ließen. Erst ein weiterer Beschluss der Bundesregierung im Jahr 1989 sorgte für einen Waffenstillstand und auch dafür, dass beide Städte zu einer wurden. Die Gemeinde Benton Hill war gegründet. Die sich derzeit im Wahlkampf befindliche Stadt, könnte dennoch gespaltener nicht sein. Auf der einen Seite kandidierte der politisch engagierte Andrew De Luca, ein Sympathisant in seinen Reihen, wenn auch beeinflusst durch die Macht seiner Familie. Auf der anderen Seite dieser politischen Fehde steht Matthew Hastings, ehemaliger Polizist und nun auf Drängen seiner engsten Vertrauten im Wahlkampf involviert.
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#1

Eingang/Flur

in James Haus 27.11.2018 19:31
von James Montgomery • 444 Beiträge

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#2

RE: Eingang/Flur

in James Haus 28.11.2018 17:54
von Shawn McKenzie • 409 Beiträge

(...First...)

Nachdem ich es doch mal geschafft hatte den Papierkram nach Dienstende fertig zu machen und alle aus meiner Schicht wohl schon lange zu Hause waren, ergriff auch ich die Chance zur Flucht, es war auch wirklich genug heute und ich merkte selber, wie meine Konzentration mir immer wieder einen Streich spielte, also nichts wie raus.
Auf das Umziehen verzichtete ich heute, also ging ich mit den Dienstklamotten zum Auto, es war ja nicht die Brandschutzkleidung sondern nur die blaue Hose und das T Shirt.. der Rest hing artig in meinem Schrank.
Auf dem Weg zum Auto steckte ich die Hände in die Hosentasche und fühlte den kleinen Zettel welcher sich dort befand, natürlich kramte ich ihn sofort raus, weil ich wissen wollte was es war, ganz vergessen, aber es war die Adresse von James..

James war neu, OK ich war es auch, aber er war noch nicht lange hier und wie sollte es anders sein, arbeitete in meinem Trupp auf meiner Schicht und Gott verdammt er sah auch noch gut aus dabei.
Ich stieg in mein Auto und überlegte kurz, nein jetzt da auftauchen konnte ich nicht bringen, wie sah es denn aus. Unentschlossen fuhr ich die Auffahrt runter und fuhr erstmal Richtung Heimat, doch ganz in Gedanken versunken bog ich anders ab und befand mich auf dem besten Wege, gleich bei ihm vor der Haustür zu stehen, was ich aber erst später mit bekam.
Als es mir dann doch endlich mal auffiel hielt ich am Supermarkt um wenigstens noch ein SixPack Bier mit zu bringen, ganz mit Leeren Händen wollte ich ja nicht bei ihm auftauchen, wenn er überhaupt zu Hause war, denn Dienstschluss war bereits vor 2 Stunden.

Gesagt getan, ich hielt vor seiner Bleibe und stieg aus, schloss das Auto ab und ging mit dem Sixpack bewaffnet zur Haustür und schellte an.
Als die Tür sich öffnete sah ich ihm direkt in die Augen „Ding Dong die Katz ist da“ frech grinste ich ihn an, „Ich dachte ich statte dir mal einen Besuch ab, in der Hoffnung du hast dich schon ein wenig eingelebt?“
Normal wäre ich einfach reingegangen und hätte nicht auf die Bitte gewartet, doch ich kannte ihn erst seit der Vergangenen 24 Stunden schicht und ich wollte mich bei ihm auch nicht unbeliebt machen, da er schon recht interessant war.

@James Montgomery


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#3

RE: Eingang/Flur

in James Haus 28.11.2018 18:24
von James Montgomery • 444 Beiträge

Ich war erst seit ungefähr zwei Stunden wieder zu Hause. Die Schicht war mehr als anstrengend gewesen. Und das lag nicht daran, das es meine erste Schicht auf der Wache war. Aber ich war nicht der Letzte aus meiner Schicht, der die Wache verlassen hatte. Lieutant Shawn Mc Kenzie war noch dageblieben. Oder anders gesagt, er musste es. Denn irgendeiner musste ja die Berichte schreiben.


Shawn war zwar auch neu, doch er war etwas länger hier als ich. Ich war sozusagen eine Art Praktikant. Aber das hatte mich nicht daran gehindert, ihm einen Zettel mit meiner Nummer und meiner Adresse zu geben. Ok, möglicherweise lag es auch daran, das Shawn wirklich heiß aussah. Die Farbe seiner Augen erinnerte mich an lange gereiften irischen Whiskey. Aber er war erstens ein Kollege, und zweitens wusste ich nichts über seine sexuellen Vorlieben. Von mir wusste jeder, das ich bisexuell war. Warum ich so offen mit meiner Sexualität umging? Ganz einfach. So hatte niemand ein Druckmittel gegen mich. Aber trotzdem würde ich nie etwas mit einem Kollegen, oder einer Kollegin von der selben Wache anfangen. Das brachte nur Probleme mit sich. Arbeit und Privat sollten nach Möglichkeit getrennt werden. So lautete jedenfalls mein Vorsatz. Aber Shawn machte es mir echt schwer. Doch ich musste konsequent bleiben. Ich hatte ihm den Zettel nur aus kameradschaftlichen Gründen gegeben.


Ich kam gerade aus der Dusche,als ich die Türklingel hörte. Schnell zog ich mir eine Jogginghose, und eine locker sitzendes Shirt an,und öffnete die Tür. Als ich sah, wer vor der Tür stand, grinste ich breit. " Komische Katze, die kann ja klingeln, und sprechen." Ich zwinkerte ihm zu. " Na ja, es wird so langsam. " Ich trat zur Seite, damit er eintreten konnte. " Das Wohnzimmer ist da vorne."

@Shawn McKenzie









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#4

RE: Eingang/Flur

in James Haus 28.11.2018 19:51
von Shawn McKenzie • 409 Beiträge

Es war immer dasselbe, ich war immer das Schlusslicht auf der Wache, denn immerhin musste ich auch noch die Übergabe mit dem Lieutenant aus der anderen Schicht machen, ihn aufklären was Sache ist und was in unserem Dienst so passierte.
Ich hatte lange dafür gekämpft den Posten als Lieutenant zu bekommen und auch die Prüfung war hart, jedenfalls wenn man Probleme hatte sich lange zu konzentrieren und still zu sitzen, dann war der schriftliche Kram der reinste Horror. Sicher hätte ich es unter besonderen Bedingungen aufgrund meiner Krankheit machen können, aber ich wollte nicht, dass man mich anders behandelte nur weil ich anders war. Gleiches Recht für alle eben.

eigentlich war es nicht meine Art, bei den neuen auf der Wache zu Hause vorbei zu gucken, doch dieser Kerl? Keine Ahnung warum aber er hatte irgendwas anziehendes an sich, ich musste es einfach machen und mehr als ein Rauswurf konnte es ja nicht geben.
Nein Nein Nein… da würde nicht mehr draus werden, ich erlaubte mir ja nicht einmal eine Freundin auf Berufsebene, das Thema hatte ich in meiner alten Wache erst, eine Beziehung mit einer Arbeitskollegin und der Schuss ging nach hinten los, wir durften es damals nicht offen zeigen, nicht auf der Arbeit und in meiner jetzigen Position war das wohl noch schlimmer.
Das ich auf Kerle und Frauen stand war auf der Wache mittlerweile kaum noch ein Geheimnis, die Leute akzeptierten es und niemand hatte ein Problem damit, sie wussten das ich niemanden einfach anbaggern würde oder sonst was.

Er öffnete mir tatsächlich die Tür und schien nicht mal mehr ein Problem damit zu haben, das ich einfach hier auftauchte.. war ja nur reine Neugier meinerseits, eigentlich.. wenn da eben nicht dieser Drang wäre ihn zu sehen.
Er bat mich rein und sein Angebot nahm ich auch an, im Flur blieb ich dennoch kurz stehen und fragte mich für einen Moment was ich hier eigentlich grade machte??? Nunja was sollte schon schlimm daran sein, auf ein Paar Bier zu einem Arbeitskollege zu gehen, immerhin ging ich mit den anderen auch öfter mal in die Bar oder so.
„Danke“ gab ich nur kurz zurück als er mich herein bat. „Braucht halt Zeit… grade wenn man anderes gewöhnt ist als eine Kleinstadt“ ich schmunzelte ein wenig und sah ihn an „Ich glaub das Bier solltest du kalt stellen ist ausm Supermarkt aber im Auto ists warm gewesen“ jap ich hatte die Heizung voll an.. warum auch immer, aber es war nun mal kalt draußen.

@James Montgomery


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