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Benton Hill, ein kleines Städtchen im Bundesstaat Maine. Gegründet durch den Zusammenschluss der Gemeinden Willow Hills und Benton Heights liegt die Kleinstadt zu beiden Seiten des Willow Creek, der in den Atlantik mündet und umgeben vom Willow Hills National Forest. Geschichtlich gesehen ein zentraler Punkt der Kolonialisierung, hadert die Stadt meist ein wenig mit dem Zeitgeist, blieben doch viele Ansichten veraltet. Gegründet im 15. Jahrhundert waren die Gemeinden Willow Hills und Benton Heights, im heutigen Bundesstaat Maine, lange Zeit verfeindet. Während sich auf der Nordseite des Willow Creek die englischen Besatzungen unter dem französischen Kommandanten George Moreau niederließen, besiedelten italienische Einwanderer die Südseite. Viele Jahre versuchten die Europäer in der neuen Welt Fuß zu fassen, arbeiteten bis zu einem gewissen Punkt sogar zusammen am Aufbau der jeweils anderen Stadt. Jedoch wuchs mit der Einwohnerzahl und dem Land, dass dazugewonnen wurde auch die Rivalität, bis es schließlich in einer Art Bürgerkrieg ausartete. Die Kämpfe reichten bis ins 19. Jahrhundert und konnten nur durch einen politischen Beschluss beigelegt werden, der den Frieden zwischen den Städten gewährleisten sollte. Im Endeffekt sorgte er nur für eine Art kalten Krieg, angefacht durch die Bürgermeister der Stadt selbst. Die Übergriffe zwischen den Bewohnern selbst nahmen ab, aber dennoch gab es Vorfälle die den Hass weiterbestehen ließen. Erst ein weiterer Beschluss der Bundesregierung im Jahr 1989 sorgte für einen Waffenstillstand und auch dafür, dass beide Städte zu einer wurden. Die Gemeinde Benton Hill war gegründet. Die sich derzeit im Wahlkampf befindliche Stadt, könnte dennoch gespaltener nicht sein. Auf der einen Seite kandidierte der politisch engagierte Andrew De Luca, ein Sympathisant in seinen Reihen, wenn auch beeinflusst durch die Macht seiner Familie. Auf der anderen Seite dieser politischen Fehde steht Matthew Hastings, ehemaliger Polizist und nun auf Drängen seiner engsten Vertrauten im Wahlkampf involviert.
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#16

RE: Ladenbereich

in June's Coffee Lounge 05.12.2018 13:09
von Vincent Lear | 3.109 Beiträge

Der Gedanke dass wir alleine sind, kam mir eben schon und wurde zerstört, als ich den Kerl gesehen habe. Nun aber flammt alles auf, mit jedem weiteren Blick von ihr. Und ich will Vergangenheits-Vince erschlagen für das Versprechen.
"Okay, wenn ich dich nicht erschreckt habe, wer..."
Meine Worte bleiben mir im Mund stecken, als sie mein Gesicht umfasst, diese warmen Hände auf meiner Haut...sie glühen förmlich. Genauso wie nun ihre Lippen, heiß und süß.
Oh Gott ja...genau das wollte ich. Doch es ist sehr zärtlich, viel weniger, als was ich spüre. Und da ist er wieder, der Kampf in mir, es zuzulassen oder Rücksicht zu nehmen.
Ihre Worte lassen mich jedoch schmunzeln, als sie nach viel zu kurzer Zeit sich etwas zurück zieht und mich ansieht. Ich berühre sie nicht, aus Angst, die Gefühle übermannen mich. Denn wenn ich sie jetzt berühre....nur ein bisschen, dann wird meine Vorstellung wahr.
Ihr Duft steigt mir in die Nase, unter ihrem Blick erschauere ich mehr, als ich sollte. Keine Ahnung was gerade passiert, aber ich drehe fast durch, wenn ich es nicht tue. Und ihr Kuss sagt aus, dass sie das auch will. Sie hat diese Brücke gebaut und mir doch eine Erlaubnis damit gegeben oder nicht?
Ja ich suche irgendwie Gründe dafür, dass ich es darf, was ich jetzt einfach tun muss, während sie von Sauber machen redet.
"Ich will jetzt nicht sauber machen", kommt es heißer, während ich sie schon gegen die Tür dränge, meine Hand in ihren Nacken lege und so fest küsse, dass mir wirklich der Atem weg bleibt. Immer wieder bewegen sich meine Lippen härter auf ihren, als eben. Fast schon fordernd, aber ich brauche diesen Kuss, ich brauche sie und was sie mit mir macht.
Das Türschild kratzt protestierend gegen das Glas der Scheibe, aber das ist mir egal. Einen Arm um ihre Hüfte, drücke ich sie an mich, während meine Finger über ihre Wirbelsäule um Nacken streichen, sanfter jetzt, so wie mein Kuss nun sanfter wird, ruhiger, weil ich diesem Impuls wenigstens jetzt folgen konnte.
Keine Ahnung wie lange ich sie küsse, aber es fühlt sich ebenso kurz an, ist aber vermutlich länger als vorhin, als ich meine Stirn an ihre lege und hauche:"Jetzt ist es besser....."

@Caitlyn Turner



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zuletzt bearbeitet 05.12.2018 13:10 | nach oben springen

#17

RE: Ladenbereich

in June's Coffee Lounge 05.12.2018 14:00
von Caitlyn Turner | 2.492 Beiträge

Sein Kuss ist fordernd und überrascht mich dann doch ziemlich. Aber ich erwiderte jeden einzelnen von Ihnen, genieße es unglaublich, während meine Arme sich wie von selbst in seinen Nacken legten. Ein Seufzen entfuhr mir an seinen Lippen und ich spürte wie ich langsam unter der Leidenschaft mit der er mich küsste in Flammen aufging. Auch als er sanfter wurde verging das Glühen nicht, es schien uns beide zusammen zu schmelzen.
Nach einer gefühlten Ewigkeit löste er sich von mir und lehnte seine Stirn an meine, hielt die Augen geschlossen. Auch ich schloss die Augen, versuchte mein rasendes Herz unter Kontrolle zu bringen, während die Schmetterlinge in meinem Bauch Amok liefen, als er meine Worte von eben wiederholte. Ja, es war so viel besser.
“Das hat mir gefehlt”, gestand ich leise. “Du hast mir gefehlt…” Keine Ahnung, warum ich die Worte aussprach und wieso der Filter in meinem Kopf schon wieder nicht funktionierte, aber es war die Wahrheit, auch wenn es sich ziemlich jämmerlich anhörte.
Eine Hand in seinem Haar vergraben, öffnete ich die Augen und streichelte sanft seinen Hinterkopf. Ich war mir nicht sicher was das alles zu bedeuten hatte, aber es gefiel mir unheimlich, dass wir wieder in unserer kleinen Blase verschwanden. Nur in diesem Moment, fühlte es sich an, als wären wir in unserer eigenen Welt in der es nur uns gab und nichts anderes zählte.

@Vincent Lear



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#18

RE: Ladenbereich

in June's Coffee Lounge 05.12.2018 15:34
von Vincent Lear | 3.109 Beiträge

Da ist sie, die Blase.....direkt als sie die Arme um meinen Hals legt und meinen stürmischen Kuss erwidert. Ja, er ist fordernd, weil ich fast durchdrehe. Ich wollte mich beherrschen....also löse ich meine Lippen, genieße es aber, wie sie auf mich reagiert. Viel zu sehr.... ich sollte mich gänzlich lösen...sauber machen, wie sie eben sagte.
Aber wieder ist sie es, die mich überrascht und in der Blase hält. Schmunzelnd streichen meine Finger noch immer über ihren Nacken, wobei ihre Worte mir wirklich tief gehen....mein Herz rasen lassen, obwohl das nicht sein sollte.
Sie hat mich vermisst...mich vermisst jemand? Ich scherze viel über so etwas, aber niemals....im Ernst. Zumindest nicht so wie sie es nun sagt.
"Mir auch...", flüstere ich viel zu ehrlich. "Aber hey, unsere Küsse sind eben der Wahnsinn", versuche ich alles zu überspielen, hebe meinen Kopf und sehe sie an. Irgendwas in mir will ihr sagen, dass ich sie wohl auch vermisst habe. Doch die Worte kommen nicht über meine Lippen.
Ihre Hand in meinem Haar...so wundervoll perfekt. So könnte ich ewig hier stehen bleiben...hier mit ihr und ihrer Hand....ihren Lippen...diesem Duft...
Draußen nehme ich einen Schatten wahr, runzele die Stirn und lasse sie nun doch los, sehe hinaus und versuche etwas zu erkennen. Die Schatten sind allerdings viel zu dicht, als dass ich was in den Eingängen sehen könnte oder in den Gassen.
Gott du bist in einem Kaff und nicht in New York, lache ich mich innerlich aus, drehe mich wieder zu ihr um und lächle.
"Dann lass uns mal was tun, ehe wir hier morgen früh noch stehen. Auch wenn ich es genieße, gibt es sicher bessere Orte für uns." Ich kann es nicht lassen, ihr dabei zu zu zwinkern. Kurz streiche ich ihr über die Wange, lächle vielsagend und mache mich auf den Weg zur Theke. "Außer du hast noch nicht genug von mir und meinen Lippen", sage ich, wende mich um und gehe rückwärts. Die Arme ausbreitend grinse ich herausfordernd. "Dann hol es dir."

@Caitlyn Turner



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#19

RE: Ladenbereich

in June's Coffee Lounge 05.12.2018 16:10
von Caitlyn Turner | 2.492 Beiträge

Er hatte es nicht direkt erwidert, aber das kam mir gerade recht, denn so fühlte ich mich nicht ganz so ertappt. Die Art wie er sagte dass ihm die Küsse auch gefehlt hatten, es schien ihn selbst ein wenig zu überraschen, aber an seinen Augen, an dem verräterischen kleinen Funkeln, konnte ich sehen wie ernst er diese Worte tatsächlich meinte.
“Ja, dass sind sie tatsächlich”, meinte ich schmunzelnd und lehnte meinen Kopf einen Moment an seine Schulter. Ich hätte am liebsten ewig so mit ihm da gestanden, aber er löste sich von mir und ging zum Schaufenster um hinaus zusehen. Ich folgte seinem Blick und das unangenehme Gefühl von eben, kam in kleinen Wellen wieder auf, aber draußen war nichts zu erkennen. Vielleicht bildete ich mir das ja doch nicht ein…
Jedoch wandte er sich schon im nächsten Moment wieder mir zu und ich schenkte ihm ein sanftes Lächeln. “Wäre auch merkwürdig, wenn wir noch hier sind wenn June wieder auftaucht”, meinte ich schmunzelnd und mein Herz setzte einen Moment aus, als er meinte, dass es bessere Orte gibt. Ja...eindeutig...und in meinem Kopf blitzten allerhand romantische Orte auf.
Das Streicheln über meine Wange ließ mich erschaudern und die Stelle schien regelrecht unter seinen Fingern auf zu flammen, als er auf den Tresen zu geht. Das was er dann sagt lässt mich leise auflachen.
Um ehrlich zu sein, hätte ich den ganzen Abend nichts lieber getan, aber er hatte Recht, wir mussten etwas tun. Aber seine stumme Einladung, als er die Arme ausbreitete, gab mir den Rest und ohne ein weiteres Wort zu sagen lief ich auf ihn zu und warf mich ihm förmlich an den Hals, schlang meine Arme und Beine um seinen Körper und hoffte einfach, dass ich nicht zu schwer war, während meine Lippen sich fordernd auf seine legte.

@Vincent Lear



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#20

RE: Ladenbereich

in June's Coffee Lounge 05.12.2018 16:34
von Vincent Lear | 3.109 Beiträge

All das hier fühlt sich unwirklich an, fast schon echt wie ein Film, den ich mir nur zum aufreißen ansehen würde. Kitschig. Ein Mädel dass sich in einen Kerl verguckt, der Kerl echt nen Arsch ist und sie eben diejenige, die es schafft, dass er sich wandelt. Gott und ich mitten drin.... Solche Filme habe ich immer belächelt, die Kerle ausgelacht. Nun....kann ich verstehen, wie mächtig sowas sein kann. Diese Magie.
Fuck!
Aber ich kann nur lächeln wenn ich sie ansehe, wie so nen Idiot. So benehme ich mich wohl, auch wenn es auf andere locker wirkt...mein Herz schlägt nicht nur, es hämmert so fest, dass ich glaube, es springt bald hinaus. Erst Recht als ich das Glitzern in ihren Augen sehe, noch ehe sie sich bewegt hat. Doch als sie es tut, raubt es mir den Atem. Sofort umschlingen sie meine Arme, meine Hände legen sich auf ihren Hintern, halten sie fest und scheiße fühlt sich das gut an. Viel zu gut.
Gierig und als hätten wir uns gerade nicht erst geküsst, erwidere ich ihren, drehe mich und setze sie auf dem Tresen ab, drücke mich zwischen ihre Beine. Ja ich wollte langsamer machen, aber sie versetzt mich in einen Rausch, der unglaublich intensiv ist. Alles dreht sich um sie, als würde sich mein Universum auf sie fokussieren. Trotzdem biete ich alles auf, meine Hände langsam über ihren Rücken gleiten zu lassen, sie zu mir zu drücken, wobei ich nicht aufhören kann, sie zu küssen, mit der Zunge gegen ihre Lippen zu stoßen. Aber ich versuche nun langsamer zu werden, mich zu kontrollieren.
Nichts war schöner als das.
Mein Herz hämmert noch mehr und ich glaube, wenn das so weiter geht.... nein...nein ich darf mich hier nicht verlieben.
Aber ist das nicht längst passiert?
Nein! Hör auf zu denken und genieß das einfach. Sie denkt schon genug für zwei.....
Mein innere Kampf tobt, weswegen ich doch meine Lippen löse, schmunzelnd in ihre Augen sehe. Sanft streiche ihr Haar zur Seite, sehe dieser nach, ehe ich mich wieder in diesen blauen Augen verliere.


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zuletzt bearbeitet 05.12.2018 16:35 | nach oben springen

#21

RE: Ladenbereich

in June's Coffee Lounge 05.12.2018 16:53
von Caitlyn Turner | 2.492 Beiträge

Mein Atem blieb weg, als seine Arme sich um meinen Körper legten und er den Kuss mit dem selben Feuer erwiderte wie ich. Mein Hirn samt Unterbewusstsein hatte sich schon vor ein paar Minuten verabschiedet, was auch der Grund war, dass ich nur am Rand den Druck seiner Finger an meinem Hintern und dann die Arbeitsplatte der Theke an der selben Stelle wahrnahm.
Die Beine hatte ich fest um seine Mitte geschlungen, drückte ihn so mir entgegen, während der Rock höher rutschte, als es mir unter normalen Umständen recht war. Aber jetzt war es mir egal… vollkommen egal… ich wollte ihm einfach nur so nah wie möglich sein, dieses gute Gefühl noch länger für mich behalten.
Seufzend öffneten sich meine Lippen und ich stieß sanft mit meiner Zunge gegen seine, während sich meine Hand wieder wie von selbst in seinem Haar vergrub und ihn auf meine Lippen drückte. Seine Hände an meinem Rücken verursachten kleine Schauer die durch meinen Körper jagten und ich war fasziniert davon, wie sehr er mich unter Strom setzte.
Leider löste er seine Lippen viel zu schnell wieder von meinen und ich blieb in einer leichten Enttäuschung zurück, hielt meine Augen noch kurz geschlossen, ehe ich ihn ansah.
Sein Lächeln war umwerfend und das Funkeln seiner Augen, während er mich so musterte. Es setzte wieder das frei was ich zu kontrollieren versuchte. Mein Herz raste und am liebsten hätte ich ihm von meinen Gefühlen erzählt, davon wie sehr ich mich die ganzen Tage nach diesem Moment verzerrt hatte. Wie sehr es mir gefiel ihm so nah zu sein, aber nichts...Mein Unterbewusstsein hielt mir innerlich den Mund zu, zischte mir zu, dass ich nichts überstürzen sollte.
“Mhm...daran könnte man sich gewöhnen”, scherzte ich leise und spürte wie meine Wangen erneut rot wurden, als ich versuchte das Chaos was er in mir auslöste herunterzuspielen.
Ich hielt ihn immer noch fest umschlungen… wollte nicht, dass er sich auch nur eine Sekunde von mir löste. Es fühlte sich egoistisch an, aber ich brauchte diese Wärme, seine Nähe...seine Lippen...

@Vincent Lear



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#22

RE: Ladenbereich

in June's Coffee Lounge 05.12.2018 17:13
von Vincent Lear | 3.109 Beiträge

Verdammt ist sie verrückt?!
Wie sie sich mir entgegen drückt, meine Mitte gegen ihre, lässt mich fast durchdrehen, vor allem, weil sie einen Rock trägt und der merklich nach oben rutscht. Zwanghaft versuche ich das zu ignorieren, obwohl meine Hände am Rücken so gerne woanders lang wandern würden....so gerne.
Deswegen muss ich den Kuss unterbrechen. Eigentlich müsste ich noch mehr Luft zwischen uns bringen, doch sie entlässt mich keinen Moment aus diesem Klammergriff ihrer Beine. Und scheiße, ich will doch gar nicht weg. Ich will mehr. So viel mehr....
Noch immer habe ich den Geschmack ihrer Zunge an meiner, weiß wie gut es sich anfühlt und will weiter machen...wilder...hemmungsloser. Also atme ich einfach durch, lächle weiter und erst Recht, bei ihren Worten.
"Gut. Dann hab ich nun die Erlaubnis, dich immer zu küssen, wenn mir danach ist?", frage ich, sehe wieder auf ihre noch immer feucht glänzenden Lippen. "Denn ich weiß nicht, ob mein Versprechen nicht etwas voreilig war....Du machst mich verrückt.... Ich konnte die ganze Zeit an nichts anderes denken...."
Wieder bin ich viel zu ehrlich, weil sie es schafft, wirklich alles runter zu fahren, was ich aufbaue. Mit einem Blick, mit einem Wort. Aber erst Recht mit solchen Küssen. Trotzdem versuche ich der Herr meiner Gefühle zu bleiben, schiebe sie von mir und genieße es, ihr so nah zu sein. Aber mir gefällt das Glitzern in ihren Augen, ihr Lächeln.
Sanft streiche ich über die rosigen Wangen, bin amüsiert und verzückt zugleich. "Ich mag es, wenn du rot wirst Kätzchen. Soll ich dir noch mehr Grund geben, rot zu werden?", raune ich, beuge mich wieder zu ihren Lippen, berühre sie aber nicht mit meinen, sondern sehe ihr in die Augen.
Wieder lasse ich ihr die Wahl....

@Caitlyn Turner



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#23

RE: Ladenbereich

in June's Coffee Lounge 05.12.2018 17:45
von Caitlyn Turner | 2.492 Beiträge

Er bat mich um Erlaubnis, mich immer küssen zu lassen, wann immer er es wollte. Für ihn sicher nur eine belanglose Bitte, aber für mich bedeutete dass es ein wenig mehr. Schon allein, dass er den Wunsch hatte mich weiterhin zu küssen, mir nahe zu sein, ließ mich das selbe wollen, aber wieder kam mir der Gedanke an Erin. Bei ihr musste er sicher nicht um Erlaubnis bitten. Sicher würde sie ohne zu zögern die Beine für ihn breit machen, aber ich war weiß Gott nicht sie und ich brauchte mehr, als nur dieses charmante Lächeln. Ich wollte ihn...alles von ihm...
“Okay...du darfst mich küssen wann immer du willst...solange du...wenn du...ich will nicht eine von vielen sein, verstehst du? Ich will die einzige sein die du küssen willst”, gestand ich zögernd und senkte den Blick. Es war viel verlangt und ich lockerte meinen Griff um ihn, damit er gehen konnte, wenn er merkte wie egoistisch meine Bitte war.
Im Grunde war es eigentlich nicht egoistisch oder viel verlangt, wenn ich wollte, dass er nur mich wollte. Alles was ich über ihn wusste, war dass er meist nichts anbrennen ließ, und dennoch hielt er sich bei mir zurück. Vielleicht bildete ich mir ein bisschen viel auf mich ein, aber das musste doch irgendwas zu bedeuten haben, oder etwa nicht?
Seine Worte über das Rot werden fielen mir wieder ein und ich sah ihn an. “Und...du sollst mir mehr zeigen...aber...schritt für schritt…”, gestand ich weiter und sah ihm in die Augen. Ich hatte ihm nun einiges dargelegt, Dinge die ich mir seit geraumer Zeit wünschte...war nur die Frage, ob er sich darauf einlassen wollte und konnte. Ob er es ertragen könnte nur mich zu küssen und zu berühren. Ich könnte es, denn seit ich ihn kannte wollte ich nichts mehr als ihm nahe zu sein auch wenn wir uns bei weitem noch nicht so gut kannten, wie ich es gern hätte...
@Vincent Lear



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zuletzt bearbeitet 05.12.2018 17:45 | nach oben springen

#24

RE: Ladenbereich

in June's Coffee Lounge 05.12.2018 18:53
von Vincent Lear | 3.109 Beiträge

Innerlich bebe ich, kann es kaum erwarten, dass sie ja sagt, denn darauf warte ich. Ein bisschen will ich meinen Versprechen treu bleiben. Es zieht sich durch meinen Körper nach unten, in meinem Magen wirkt es nicht leer, sondern viel zu voll. Vielleicht feiert er gerade eine Party, wer weiß das schon.
Meine Hände wanden tiefer, ehe ich es steuern kann, fahren über ihr Steißbein und wollen zum Hintern. Allerdings halten mich ihre Worte auf. Ich erstarre auf der Stelle.
Hat sie mir gerade die Pistole auf die Brust gesetzt? Ist das ihr Ernst? Will sie das Seil um mich zusammen ziehen in das ich wohl blind gelaufen bin. Gefangen von ihrem Liebreiz, dieser Unschuld.
Mein Lächeln gefriert und meine Hände presse ich auf den Tresen neben ihr. Tausend Gedanken rasen durch meinen Kopf, während ich das Gesicht abwende, zur Tür sehe, zum Schaufenster, überall hin, nur nicht mehr in ihre Augen.
Sicher, wieder könnte ich lügen nur um sie zu bekommen. Oh sie ist so naiv. Wäre ich einer meiner Kumpels auf Beutetour sozusagen....wäre ich, ich vor einigen Wochen...dann hätte ich sie angelächelt, gestreichelt und ihr all das gesagt, was sie hören will. Aber sie ist keine von vielen. Trotzdem kann ich das so nicht. Nein.
Die Panik klammert sich um mein Herz, kriecht hinein und hat sich festgesetzt. Auch wenn sie den Griff gelockert hat, so fühle ich mich eingeengt und die Luft wird dünner. Obwohl es hier doch um nichts geht oder? Für viele Normalität. Für mich? Der blanke Horror.
Ohne sie anzusehen antworte ich nach einer kleinen Weile.
"Du bist keine von vielen. Sonst wäre so einiges anders. Ich wäre nicht bei dir gewesen. Ich würde nicht wieder kommen. Ich würde nicht solche Rücksicht nehmen. Ich...." Nun wende ich doch meinen Kopf wieder zu ihr, sehe sie an, bewege mich nicht weiter weg, obwohl ich es könnte. "Ich wäre nicht so verrückt nach dir. Aber wenn dir das alles nicht reicht...." Es ist scheiße und einer in mir würde mich am liebsten wieder schlagen, doch ich kann nicht. Keine Ahnung wieso ich mich in die Ecke gedrängt fühle, wie ein Tier.
Nun löse ich mich doch, mache einen Schritt aus unsere Blase heraus, die eben zerplatzt ist. Ein Schritt....und noch einen.
"Du hast keinen Grund mir oder meinen Worten zu vertrauen. Ich weiß. Nur bedenke: ich könnte dir alles davon versprechen, alles sagen. Und am Ende alles brechen. Worte....Worte bedeuten die Welt und Worte bedeuten nichts."
Damit lasse ich sie auf dem Tresen sitzen, gehe um die Theke herum und nehme die Kasse heraus, mit der ich dann ins Hinterzimmer laufe und sie auf den Schreibtisch stelle, nur damit ich mich an die Abrechnung machen kann. Den Laden kann ich gleich auch noch säubern. Ich muss mich runter fahren, meinen Kopf beschäftigen.

@Caitlyn Turner



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#25

RE: Ladenbereich

in June's Coffee Lounge 05.12.2018 19:19
von Caitlyn Turner | 2.492 Beiträge

Letztendlich waren es auch diese Worte, die mir wehtaten, aber er war ehrlich, ehrlicher als er es vermutlich sonst war. Dennoch tat es weh, ließ mein Herz stocken und ich biss mir auf die Unterlippe. Ich hatte es versaut...den Moment zerstört und ihn wieder von mir getrieben…
Ich sah nicht auf als er verschwand, blieb sitzen wo ich war, lauschte nur seinen Schritten und dem dumpfen Geräusch als die Tür zum Hinterzimmer ins Schloss fiel. Meine Ellbogen auf den Knien abgestützt vergrub ich mein Gesicht in den Händen und versuchte mir nicht weiter anmerken zu lassen wie unsagbar nah mir das grade ging. Warum konnte ich nicht einmal was genießen?! Wieso musste ich alles was gut und schön ist zerdenken und benennen wollen?!
Er mochte mich...er hatte auch zugegeben, dass ich keine von vielen war und doch war es schwer für mich dem Glauben zu schenken?! Wieso eigentlich? Er hatte mir nie einen Grund gegeben, ihm nicht zu trauen, hatte mir nicht ein einziges Mal vorgespielt, dass er jemand sei der er nicht war. Warum reichte mir das nicht?
Weil ich nunmal so war wie ich war! Überemotional, sensibel, voller Gefühle die ich mühsam vor allem zurückhielt. Es gab selten etwas Gutes in meinem Leben, etwas was sich vollkommen richtig anfühlte. Aber diese eine Sache tat es und ich zerstörte es in dem ich mehr forderte, als mir zustand.

Seufzend stieg ich vom Tresen und richtete meinen Rock. Ich brauchte Beschäftigung und musste einen klaren Kopf bewahren. Und am aller wichtigsten...ich musste aufhören ihn zu drängen, was bedeutete ich ließ ihm seinen Freiraum, während ich damit begann aufzuräumen.
Beinahe mechanisch begann ich damit die Tische und den Tresen mit einem Lappen ab zu wischen, danach stellte ich die Stühle auf die Tische und zu guter Letzt fegte ich einmal den kompletten Ladenbereich durch. Hinter dem Tresen machte ich weiter und leerte sämtliche Behälter aus und wischte die Maschinen ab. Während ich das alles tat hatte ich begonnen eine leise Melodie zu summen, die mir durch den Kopf ging, seit ich ihn kannte. Ich hatte sogar schon ein paar Worte dazu gedichtet, aber ich traute mich nicht daran weiter zu schreiben.
Als ich fertig war sah ich mich nochmal im Laden um, befand ihn aber für gut und machte mich auf den Weg ins Hinterzimmer. Ich musste Vince was sagen und ich hoffte wirklich, dass es die Wogen glättete. Beinahe lautlos trat ich hinter ihn und schlang die Arme um seinen Hals, vergrub mein Gesicht an seinem Nacken.
“Es reicht mir…”, murmelte ich leise und unterdrückte die Tränen die mir in den Augen standen. “Ich hab doch selber keine Ahnung was mit mir los ist...Seit ich dich kenne ergibt alles keinen Sinn mehr und ich...ich will so viel mit dir erleben, aber ich habe Angst…”, sagte ich und hoffte inständig, dass er verstand, was ich damit sagen wollte.
@Vincent Lear



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#26

RE: Ladenbereich

in June's Coffee Lounge 05.12.2018 19:48
von Vincent Lear | 3.109 Beiträge

"20....40...."
Ich murmele die Beträge laut vor mich hin, während ich die Scheine zähle. Und das nun zum dritten Mal. Ich wollte das mein Kopf etwas zu tun hat und nun kann ich genau den nicht zusammen halten. Das ist doch zum verrückt werden. Mit den Münzen war es ja noch schlimmer gewesen. Vor allem wenn man immer wieder von vorne anfangen kann. Ganz von vorne, weil man die Zwischenbeträge vergessen hat.
Wieder unterbrechend knalle ich die Scheine auf den Tisch und kralle meine Hände in die Haare, während meine Ellenbogen auf dem Papier ruhen, auf dem ich die Beträge hingekritzelt hab, alles ein reines Chaos.
Noch immer habe ich ihren Geschmack auf meinen Lippen, an meiner Zunge und noch immer rieche ich sie an mir. So betörend gut.... Ihre roten Lippen...ihre blauen Augen.... und dann fallen mir ihre Worte ein.
Verdammt! Wieso muss sie so auf diese Dinge beharren? Wieso kann sie nicht einfach das genießen....? Okay, ich bin kein Prinz, kein Typ dem man einfach vertraut. Vermutlich hat sie Recht damit, mir zu misstrauen. Aber was ich gesagt habe, davon bin ich überzeugt. Man könnte ihr wohl alles erzählen.... Würde sie mir echt mehr glauben, wenn ich das sage?
Aber was will ich von ihr? Was will ich...wirklich von ihr?
Darüber will ich einfach nicht nachdenken. Nein verdammt! Ich will...nein ich kann nicht. Ich kann nicht einmal planen. Eigentlich hätte ich nicht mal diese Küsse verdient, den Sex, die Partys seit dem. Ich habe mich so betäubt mit allem.... Mit dem ganzen konnte ich mich anfreunden, denn es ist Schall und Rauch. Doch sie...wird immer realer...immer intensiver.
Tief durchatmend schiebe ich es weg von mir, die Gefühle, die Gedanken. Sie will etwas, was ich ihr so nicht bieten kann. Dieser Kerl von heute kann ihr mehr bieten. Das was zu ihr passt. Ich kann ihr nur Spaß bieten....keine Zukunft. Kein Zusammensein.
Vielleicht war es gut so, dass sie es gesagt hat und mir mal wieder bewusst gemacht, wo wir stehen. An zwei verschiedenen Punkten...zwei verschiedene Leben. Wir passen nicht.... für was auch immer, was ich nicht mal denken will. Wir passen nicht.

Gerade als ich mich doch von allem abgelenkt habe, spüre ich einen Lufthauch, der mir einen Duft entgegen weht, den ich zu gut kenne. Sofort reagiert mein Körper darauf. Mein Herzschlag beschleunigt sich, meine Muskeln spannen sich an und mein Magen feiert ne Party.
Wie automatisch schließe ich meine Augen, atme tief ein und lasse mich einhüllen - wieder einmal. Innerlich kämpfe ich dagegen an, was mein Körper aber nicht zu verstehen scheint, denn ein Schauer jagt den nächsten, als ich ihren Atem in meinem Nacken spüre, ihre Worte höre.
Nein, nimm es zurück. Tu das nicht. Vertrau mir nicht. Bitte! Ich bin schlecht für dich. Nimm diesen anderen Kerl. Den Jungen von Nebenan.
Aber sie wählt mich, den Nichtsnutz. Sagt, sie will so viel mit mir erleben. Und ich...mit ihr.
Es entscheidet sich nun in Sekunden, ohne mein wirkliches Zutun.
Meine Hände legen sich auf ihre Arme, streichen darüber und Worte werden geflüstert, die ich so noch nie gesagt habe.
"Vertrau mir....du bist etwas Besonderes....Deine Angst....Ich werde mich an das Versprechen halten: ich werde nichts tun, was du nicht willst, dir nicht zu nah kommen. Du kannst mir jederzeit eine knallen." Damit drehe ich mich ihr zu, weil ich mich mit dem Stuhl drehe. Zwar bin ich dann aus ihrer Umklammerung, aber so kann ich sie ansehen. Von untern sehe ich zu ihr hoch und erkenne die Angst, von der sie gesprochen hat. Also nehme ich ihre Hand, küsse diese und lächle. "Okay Caitlyn?", nutze ich ihren vollen Namen, weil es mir ernst ist.

@Caitlyn Turner



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#27

RE: Ladenbereich

in June's Coffee Lounge 05.12.2018 20:24
von Caitlyn Turner | 2.492 Beiträge

Seine Worte und sein Blick ließen mich schmelzen, was der Grund war, warum ich auf seinen Schoß kletterte und mich fest an ihn schmiegte. Das reichte mir, er reichte mir. Mir war egal was das mit uns war oder wohin es führte, okay nicht ganz aber, für den Moment reichte es und ich wollte nicht einen Moment damit verschwenden irgendwas zu zerdenken.
“Okay…”murmelte ich leise an seinem Hals und schlang auch die Arme um ihn. Ich musste lernen mich auf Dinge einzulassen und er war eines dieser Dinge.
Mit einem kleinen Lächeln sah ich ihn an. “Aber das mit dem Küssen wann immer du willst, geht denke ich in Ordnung”, meinte ich und streichelte sanft seine Wange, ehe ich mich zögernd nach vorn beugte und ihm einen kleinen Kuss schenkte.
Es war viel zu viel zwischen uns los, als dass ich bereit war das einfach so wegzuwerfen. Vielleicht würde er mir das Herz brechen, vielleicht würde er mich verletzen, aber ich wollte ihm diesen Vertrauensbonus geben, weil er es wert war…

Einen Augenblick später löste ich mich wieder von ihm und sah über seine Schulter zum Schreibtisch. “Ich hab den Laden schon sauber gemacht, wie weit bist du mit der Kasse?”, fragte ich und lächelte ihn sanft an. Er hatte ein paar Zahlen auf ein Blatt Papier gekritzelt, aber auch wahllos wieder durchgestrichen. Er schien sich nicht wirklich konzentrieren zu können. Ginge mir sicher auch nicht anders.

@Vincent Lear



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#28

RE: Ladenbereich

in June's Coffee Lounge 05.12.2018 20:38
von Vincent Lear | 3.109 Beiträge

Als sie auf meinen Schoß klettert, macht mein Herz einen Satz und ich muss schmunzeln, lege die Arme um ihren zierlichen Körper und kann mir gerade nichts besseres vorstellen. Obwohl...doch. Aber das ist zu viel. Also genieße ich, was ich bekommen kann und bin froh, dass sie nun endlich einlenkt und mich lässt. Vielleicht ist es falsch nur von ihr zu verlangen, dass ist mir bewusst. Und vielleicht werde ich irgendwann, wenn mir das ganze nun doch mehr bedeutet....ihr auch mehr geben. Gerade aber genieße ich und will dass sie es auch tut. Mehr brauchen wir doch nicht zu wissen. Nur dass wir uns mögen....uns anziehen und wohl süchtig sind nach dem anderen.
Mein Schmunzeln wird breiter und ich erwidere: "Hört sich gut an. Küssen wann ich möchte.... Sei dir sicher, ich werd davon Gebrauch machen." Kurz bin ich gewillt, das noch auszuweiten, aber für den Anfang reicht es erst einmal. Sie wirkt nämlich jetzt schon wie ein Reh auf der Lichtung, wenn ich ehrlich bin. Ihr zaghafter Kuss, ihr Blick, es ist niedlich....zu niedlich.
Weswegen ich es so belasse und ihrem Blick dann folge. "Ähm... noch nicht ganz. Irgendwie haben wir zu viel in der Kasse. Aber die Kasse muss stimmen. Ich weiß, wir bekommen Trinkgeld. Aber der Betrag ist zu hoch."
Falten, als wäre ich alt, legen sich auf meine Stirn, weil ich sie runzele, schüttele dann den Kopf.
"Ich verstehs nicht."

@Caitlyn Turner



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#29

RE: Ladenbereich

in June's Coffee Lounge 05.12.2018 21:07
von Caitlyn Turner | 2.492 Beiträge

Die Kasse stimmte nicht? Das konnte nicht richtig sein. Einen Moment überlegte ich und fiel mir wieder ein was ich versucht hatte zu verdrängen…”Jackson...er hat mit einem 20er bezahlt und wollte das Restgeld nicht wieder haben…”, meinte ich und schüttelte den Kopf. “Und bevor ich wiedersprechen konnte ist er abgehauen. Er war irgendwie merkwürdig..”, fügte ich noch hinzu, ehe ich Vince wieder ansah. Jetzt fühlte ich mich schlecht, dass ich das Trinkgeld so einfach akzeptiert hatte, denn es war viel zu viel.
Während ich ihn so ansah und mich in seinen Augen verlor streichelte ich sanft durch sein Haar, hing aber einen Moment meinen Gedanken nach. Nur noch diese eine Aufgabe trennte ihn von seinem wohlverdienten Feierabend. Was würden wir dann tun? Wäre der Abend dann schon beendet? Ich hoffte es nicht…
Ohne weiter darüber nachzudenken legte ich wieder meine Lippen auf seine. Die Anziehungskraft, die zwischen uns herrschte war unbestreitbar und sie ließ mich meine Vorsicht fallen lassen. Liebevoll küsste ich ihn, ließ den Kuss inniger werden und genoss seine Nähe für diesen Moment wieder sehr. Die Blase, die eben zerplatzt war schien sich von neuem aufzubauen.

@Vincent Lear



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#30

RE: Ladenbereich

in June's Coffee Lounge 05.12.2018 21:22
von Vincent Lear | 3.109 Beiträge

Grübelnd sehe ich auf die Zahlen, die Kasse und mir will keine Lösung einfallen.
"June wird mich für nen Idioten halten", murmele ich, als sie mir plötzlich die Lösung präsentiert. "Jackson? Du meinst den Kerl, der als letztes drin war?" Überrascht gehen meine Augen auf und ich bin sichtlich irritiert. Also selbst wenn er auf sie steht, ist das doch echt heftig. "Wow...das ist wirklich viel. Naja, du verzauberst eben echt jeden", kommt es locker, zumindest versuche ich es, weil ich verdrängen muss, dass sie noch immer auf meinem Schoß sitzt, in einem Rock.... und wir eben mehr als heiß geknutscht haben, wenn man es mal so nennen will. Denn ein normaler harmloser Kuss war es nicht.
"Seltsamer Kerl", brumme ich, verdränge wieder dieses zerfressende Gefühl in mir und sehe auf die Kasse. "Dann ergibt das Sinn. Und die Kasse stimmt. Ich muss alles nur noch eintragen, dann bin ich fertig. Und das wohl wortwörtlich."
Ich sehe wieder zu ihr, genieße es und lächle, weil sie mir wieder durchs Haar streicht. Leise entfährt mir ein Brummen, tief aus der Brust, dass lauter wird, als sich ihre Lippen wieder köstlich auf meine legen.
Die Arme um sie, ziehe ich sie näher heran, eine Hand an ihrer Hüfte, die andere streicht nun nach oben, legt sich an ihren Hals, streicht sanft dort entlang. Irgendwas muss ich sie tun lassen....denn das was sie will, sollte sie nicht.
Doch da passiert es wieder, die Blase umhüllt uns, gefüllt mit ihrem Duft...dieser Anziehung, der ich mich nicht erwehren kann. Und sie auch nicht. Denn sie ist es, die diesen Kuss immer inniger werden lässt, sodass ich meine Lippen öffne, sanft mit meiner Zunge über ihre gleite, immer wieder dagegen stoße und zu ihrer vordringe.
Allerdings lässt es meine Leidenschaft anwachsen, mein Verlangen. Schon verliere ich den Verstand, will mehr von ihr schmecken und spüren. Sanft streicht meine Hand unter ihre Bluse am Rücken. So warm...so zart ist es darunter. Der Stoff ist fast eine zweite Haut, aber nur fast, denn ich finde Platz, setze die Fingerspitzen auf und streiche auf und ab, spüre die Wirbel.... So gerne würde ich sie ihr ausziehen...
Aber ich beherrsche mich, löse schwer atmend meine Lippen, während mein Herz hämmert und hämmert. Was noch schlimmer ist....es hat sich angefangen etwas anzustauen. Nicht viel, deswegen muss ich aufhören, ehe das zu schlimm wird und sie etwas davon merkt.
"Wir sollten....die Abrechnung fertig machen. Okay? Dann...unternehmen wir noch etwas oder so...."
Ich muss das jetzt abbrechen. Auch wenn ich es nicht will. Obwohl zig Szenarien in meinem Kopf sich ausmalen, was wir nun alles tun könnten, wo wir hin könnten....
Scheiße...diese Frau ist Dynamit!

@Caitlyn Turner



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